Corona-Hotline Kreis Mettmann

zur Abklärung auf Covid-19 Infektion

Abklärung bei dringendem Verdacht, nicht auf Wunsch

02104-993535

Der Kreis Mettmann hat eine Bürger-Hotline zum Thema Corona-Virus unter der Rufnummer 02104-993535 geschaltet.

Unter dieser Nummer können und müssen betroffene Bürger bei einem akuten Verdacht auf Corona-Infektion anrufen und werden nach einem modifizierten RKI Schema eingeschätzt. So können die dringlichen Verdachtsfälle herausgefiltert werden, die wirklich mit einem Abstrich untersucht werden sollen. So lange es der Gesundheitszustand erlaubt, sollen diese Patienten zu Hause bleiben, bis ein Abstrich erfolgt ist und ein Ergebnis vorliegt. Es gibt verschiedene Optionen für die Diagnostik.

- Ein zentrales Diagnosezentrum ist in einer mobilen Untereinheit des DRK am evangelischen Krankenhaus Mettmann eingerichtet worden. Die Patienten bekommen über die oben genannte Hotline einen festen Termin, an dem sie sich dort für die Abstrichentnahme einfinden müssen.

 

- Seit dem 30.3. besteht ein weiteres Diagnosezentrum am Berufskolleg in Hilden sowie am Berufskolleg in Ratingen.

- Für bettlägrige Patienten wurde ein mobiles Team eingerichtet, das mit einem Fahrzeug der Malteser zu den zuvor von der Hotline gelisteten Patienten nach Hause fährt, um dort einen Abstrich zu machen.

 

 

Empfohlene Hygienemassnahmen

Generelle Empfehlungen

  • Händehygiene – Wichtigkeit ist hinlänglich bekannt. Um Kinder für das Thema zu sensibilisieren empfehlen wir die Sendung mit der Maus zum Thema Händewaschen
  • Nase, Mund und Augen möglichst nicht mit den Händen berühren. Nutzen sie ein Taschentuch, notfalls die Innenseite der Jacke, des Pullovers. 
  • Nasendusche – Erkältungs-Viren, auch Covid-19, vermehren sich zu Beginn vor allem in Nase und Nasenrachen. Hierzu gibt es jedoch keine Evidenz. Eine CoVid-19-Infektion kann die Nasendusche nicht verhindern, gepflegte Schleimhäute sind jedoch widerstandsfähiger gegen Erkältungskeime. 
  • Grippeschutzimpfung – auch jetzt noch um eine weitere virulente Erkrankung zu reduzieren!
  • Sich richtig informieren! Vorsicht vor Falschinformationen aus dem Internet. Eine differenzierte Betrachtung der Situation in Deutschland bietet der Podcast von Prof. Drosten, Leiter der Virologie in der Berliner Charité
  • Handelsübliche Mundschutzmasken helfen nach derzeitigem Stand nicht vor einer Ansteckung. Wer aber hustet und niest sollte seine Mitmenschen vor einer Tröpfcheninfektion (Viren und Bakterien) schützen und als Betroffener einen Mund-Nasen-Schutz benutzen.